Internationale Musikakademie, musikalische Förderung, Musikunterricht für Hochbegabte

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    Kammermusik-Workshop in Rheinsberg vom 19.1.2012-22.1.2012

    Ruppiner Anzeiger 21.01.2012 - Samstagsnoten - Nur die Besten

    Wer mit 13 oder 14 Jahren bereits als hochbegabt gilt, hat schon viel am Instrument geübt und schleppt die schwere Last hoher Erwartungen mit sich herum. 15 Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren werden gegenwärtig von sechs Dozenten der Internationalen Musikakademie Berlin unterrichtet. Diesmal geht es nicht um den Einzelunterricht für Geige oder Klarinette, denn alle sind schon bestens vorbereitet in Rheinsberg eingetroffen. Es geht um das kammermusikalische Spiel im Konzert, Streichquartett oder Klarinettenquintett, um das Miteinander und aufeinander Hören, um Stilistik, richtiges Tempo, ausgefeilte Phrasierung.
    Nicht nur der Teufel, auch die Kunst steckt im Detail. Heute um 17 Uhr präsentieren die Meister von morgen ihr Können im Schlosstheater Rheinsberg mit Werken von Weber, Brahms, Grieg, Lutoslawski, Schostakowitsch, Haydn und Rossini. Ein besonderer Programmhöhepunkt ist das bekannte Forellen-Quintett von Franz Schubert. Natürlich stehen die jungen Musiker im Vordergrund, aber wo nötog und möglich spielt der Dozent einfach. Prof. Michael erxöeben (Violine), Prof. Erich Krüger (Viola), Julian Arp (Violoncello), Norbert Möller (Klarinette), Prof. Fritjof Martin Grabner (Kontrabass) und Ron Lepinat (Klavier) unterrichten im Meisterkurs unter Leitung von Claudia Reuter. Sie werden allesamt später in den Biografien der jungen Musiker verzeichnet sein, die dann bestimmt ein bisschen stolz auf ihre Rheinsberger Probentage mit berühmten Virtuosen zurück gucken. Aber heute müssen sie erst einmal spielen. Dr. Ulrike Liedtke (Die Autorin ist Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin der Bundes- und Landesmusikakademie in Rheinsberg.) Kritik & Fotos

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    Konzert im Schloss Mosigkau am 3. September 2011

    Zum Abschluss des Gartenreich Musiksommers im Wörlitzer Park musizierten die jungen Künstler der Internationalen Musikakademie zur Fördeung musikalisch Hochbegabter aus Berlin. Nach einer kurzen Begrüßung durch Birgit Faehse (Cm Reimann GmbH Concert Management) und Claudia Reuter (Internationale Musikakademie) begann das spätsommerliche Konzert, das durch den Pianisten Andreas Schulz sensibel begleitet wurde. Der wunderbare Galeriesaal des Rokokoschlosses mit Gemälden von Anthonis van Dyck, Peter Paul Rubens gemeinsam mit Jan Brueghel d. Ä. und anderen gab eine stimmungsvolle Kulisse für die Musik von Barock bis Romantik. Im Angesicht der alten Meister konnte das Publikum dem Vortrag des jüngsten, 8-jährigen Akademisten, Henk Reinicke, lauschen, der in Steven Spielbergs Film über den Geiger Hubermann den jungen Hubermann verkörpern wird, von Hitoe Shimbo zwei Sätze aus Tschaikowsky's Violinkonzert hören, ebenso die Schubert-Lieder "Ständchen" und "Auf dem Wasser zu singen" in Transkriptionen von Franz Liszt, die Valses Nobles op. 77 von Schubert sowie die Sturm-Etüde von Chopin, meisterhaft vorgetragen von dem jungen Pianisten Daniel Seng. Mit einem Walzer-Scherzo von Tschaikowsky zeigte Marika Ikeya ihr Können, und Leon Schmuckert spielte klar, brilliant und einfühlsam den "Sommer" aus den "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi. David Malaev beschloss das Konzert mit der mitreißenden Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate. Das begeisterte Publikum forderte mit nicht endendem Schlussapplaus noch eine Zugabe, die durch Leon Schmuckert stellvertretend für alle Akademisten gerne gewährt wurde. Fotos

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    10 Jahre Internationale Musikakademie

    Im Mai 2011 begeht die Internationale Musikakademie ihr 10-jähriges Bestehen. Es waren musikalisch ereignisreiche Jahre mit wundervollen Konzerten, Workshops, Masterclasses und Konzertreisen nach Helsinki, Pau (Frankreich), Jerewan (Armenien). Viele der Konzerte haben schon Traditionnscharakter - so die im Schloss Mosigkau, in der Deutschen Oper Berlin und im Konzerthaus Berlin, die seit langem regelmäßig jährlich stattfinden. Das alles wäre nicht möglich ohne den Kern der Arbeit der Musikakademie - die Förderung der Hochbegabten durch Zusatzunterricht in ihrem instrumentalen Hauptfach bei renommierten Dozenten. Mit großem Engagement erarbeiten Akademisten und Dozenten gemeinsam und auch in Kammermusikformationen die Musikliteratur, die dann u. a. in den durch die Musikakademie organisierten Konzerten erklingt und ein breites Publikum immer wieder erfreut. Auch wurde die Arbeit der Akademie durch viele Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben der Geförderten und das erfolgreiche Bestehen der Aufnahmeprüfungen für ein Musikstudium an einer der Hochschulen bestätigt. Doch ohne die großartige Unterstützung durch die Spender und Sponsoren wäre diese Arbeit nicht möglich. Die Akademie trägt sich ausschließlich selbst, erhält keine Förderung und ist somit angewiesen auf Musikbegeisterte, die die Ausbildung der jungen Menschen unterstützen. An dieser Stelle sei den zahlreichen Spendern herzlichst gedankt! Möge die Musikakademie noch weitere 10 Jahre bestehen! Kommentare

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    Berichte und Fotos von Konzerten der Akademisten:

    Konzertreise nach Armenien 2011 27. März - 2. April 2011

    Konzert im Schloss Mosigkau 23.9.2011

    Kammermusik-Workshop und Konzert in Rheinsberg 19..-22.1.2012
Auszeichnungen/Preise/Wettbewerbe der Akademisten Konzertarchiv Musikakademie